Schwanenburg Kleve

Verfasst am von Tebartz Ingenieurbüro in Allgemein

Die Natursteinfassade des im 11. Jahrhundert errichteten Turmgebäudes der Schwanenburg weißt an zahlreichen Stellen keine ausreichende Verbindung mit der massiven Hintermauerung auf.

Um die Standsicherheit der ca. 60 m hohen Fassade für die nächsten Jahrzehnte zu sichern, entwickeln wir mit der ausführenden Spezialfirma ein Sanierungskonzept zur horizontalen Verankerung der Fassade und begleiten die Arbeiten vor Ort.

HUMA Einkaufspark Sankt Augustin

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In Sankt Augustin entsteht der größte Einkaufsmarkt im östlichen Rhein-Sieg-Kreis. Zu diesem Zweck wird das alte Gebäude abgerissen und an gleicher Stelle neu errichtet. Das Bauvorhaben wird in zwei Abschnitten realisiert.

Für den Investor optimieren wir die Energieeffizienz des Gebäudes, sodass eine Förderung durch die KfW im Rahmen der Initiative „Energieeffizienz im Mittelstand“ ermöglicht wird.

Berufskolleg Kreis Kleve, Kreisarchiv Geldern

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Das Gebäudeensemble besteht aus einem Hauptgebäude, einer Mena, einer Aula, mehreren Werkstätten, einem Technikgebäude und dem Kreisarchiv.

In Abhängigkeit der jeweiligen Gebäudefunktionen entwickeln wir mit dem Planungsteam wirtschaftliche Tragwerke, die im Sinne einer Nachhaltigen Planung künftige Umnutzungen ermöglichen.

Aufgrund der Vielzahl der unterschiedlichen Gebäudetypen kommt eine große Brandbreite von Konstruktionsarten zum Einsatz.

Das Hauptgebäude wird als Massivbau mit Spannbetonhohlplattendecken vorgesehen. Um die Tragfähigkeit der weitgespannten Decken im Bereich des Eingangs zu erhöhen, werden diese mit Hohlkörpersystemen zur Gewichtsreduzierung ausgestattet. Dies gilt in gleicher Art und Weise für die Decke über der Mensa.

Die Aula und das Technikgebäude werden als reine Stahlbetonbauten mit vorgespannten TT-Decken konzipiert.

Das Tragwerk der Werkstätten besteht aus Spannbetonbindern auf Stahlbetonstützen mit angeformten Fundamenten.

Haus Golten

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Das denkmalgeschützte ehemalige Herrenhaus blickt auf eine lange Geschichte zurück. Das an der Niers gelegene Gebäude wird in 12 barrierefreie Wohnungen umgebaut.

Wie so oft bei alten Gebäuden liegen keine aussagekräftigen Unterlagen hinsichtlich des bestehenden und mehrmals umgebauten Tragwerks vor. Aus diesem Grund rekonstruieren wir zu Beginn der Planung das Tragwerk durch örtliche Untersuchungen.

Anschließend entwickeln wir zusammen mit dem Architekten unter Berücksichtigung der vorhandenen Bausubstanz das neue Tragwerkskonzept, um die vorgesehene Planung bestmöglich und denkmalverträglich umzusetzen. Dabei legen wir großen Wert darauf, so wenig wie möglich in die vorhandene Konstruktion einzugreifen.

Wohnpark Materborn

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Die Lebenshilfe Kleve errichtet einen Wohnpark für Menschen mit und ohne Behinderung. Der Wohnpark gliedert sich in 24 Wohnplätze für Menschen mit Behinderung, 22 frei finanzierte und 11 geförderte Wohnungen, einen Verwaltungstrakt und eine Tiefgarage.

Aufgrund der Bauart und Geometrie des Baukörpers wird dieser in 4 Abschnitte mit Gebäudefugen unterteilt. Das Gebäude wird darüber hinaus als klassischer Massivbau mit gemauerten Wänden und örtlich betonierten Decken errichtet.

Die stark unterschiedlichen Nutzungen (Wohnen, Verwaltung, Tiefgarage) stellen für die Kostenoptimierung des Tragwerks eine besondere Herausforderung dar. Um die Baukosten auf ein Mindestmaß zu reduzieren, untersuchen wir zu Beginn der Planung verschiedene Ansätze. So wird in enger Zusammenarbeit mit dem Architektenteam die wirtschaftlichste Tragwerkslösung gefunden.

Seniorenresidenz Burg Winnenthal

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Die Seniorenresidenz wird um 40 Plätze erweitert. Zu diesem Zweck wird ein neues Gebäude in klassischer Massivbauweise mit gemauerten Wänden und örtlich betonierten Stahlbetondecken erstellt.

Um die Baukosten auf ein Mindestmaß zu beschränken, werden alle gemauerten Wände tragend ausgeführt. Darüber hinaus wird das Gebäude aufgrund seiner Bauweise und Geometrie in 4 Abschnitte mit Gebäudefugen unterteilt.

Logistikhallen Straelen

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Die Fa. GEHO Nahrungsmittel GmbH erweitert ihre bestehenden Gebäude um weitere Logistikhallen mit Büro- und Sozialräumen.

Da die Erweiterung bei vollem Betrieb stattfinden muss, wird die Erweiterung in zwei Abschnitten umgesetzt. Zur Optimierung der Bauzeit werden alle Tragwerke in Fertigteilbauweise vorgesehen.

Einfamilienhaus Walbeck

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In Walbeck entsteht ein Einfamilienhaus im Bauhausstil. Die Bauherrschaft legt großen Wert auf natürliche Baumaterialien und reduzierte Formen.

Trotz des architektonisch anspruchsvollen Entwurfs sollen die Kosten im Rahmen bleiben. Aus diesem Grund wird eine intensive Planung durchgeführt. Diese stellt sicher, dass die Baukosten sich in dem vom Bauherrn vorgegebenen Rahmen bewegen.

Rathaus Kevelaer

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Das Rathaus der Stadt Kevelaer wird kernsaniert und erweitert. Die energetische Ertüchtigung des Gebäudes spielt dabei eine ganz zentrale Rolle.

Es gilt, unter Ausschöpfung eventueller KfW-Fördermöglichkeiten, die bestmögliche Harmonie zwischen den Kosten der Gebäudetechnik und eingesparter Energie (Zeitraum 15 Jahre) zu finden. Zu diesem Zweck werden umfangreiche Berechnungen mit verschiedensten Modellen angefertigt.

Die Untersuchungen zeigen, dass ein Mix aus Kraftwärmekopplung (BHKW), Gasbrennwerttechnik (Spitzenlast) und Photovoltaikanlage (Eigenbedarf) die besten Ergebnisse bringt. Im Zusammenspiel mit einer zeitgemäßen Wärmedämmung und einer Dichtheitsprüfung wird der KfW-70-Standard erreicht. Durch die Optimierung der Energiebilanz wird eine KfW-Förderung in Höhe von ca. 1,5 Mio € möglich.

Volksbank Weeze

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Die Volksbank an der Niers errichtet in Weeze ein neues Filialgebäude. Im Sinne einer nachhaltigen Planung soll sichergestellt werden, dass künftige Umbauten problemlos vorgenommen werden können.

Aus diesem Grund wird das Gebäude im Erdgeschoss auf einer Fläche von 13,5 m x 11,5 m ohne tragende Stützen und Wände ausgeführt. Dies gelingt hauptsächlich durch das Errichten von örtlich betonierten Hohlkörperdecken. Bei dieser Art von Decken werden an Stellen, die weniger beansprucht sind, Hohlkörper eingebaut. Durch die Gewichtsersparnis können Hohlkörperdecken deutlich weiter tragen als herkömmliche Decken.

Um auch im hinteren Bereich des Gebäudes flexibel hinsichtlich eventueller Umbauten zu sein, wurden nur wenige Wände tragend ausgeführt und Spannbetonfertigdecken vorgesehen.

Mensa Kevelaer

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Die Stadt Kevelaer baut im Bereich des Schulzentrums auf der Hüls eine zentrale Mensa.

Der Entwurf des Architekten sieht eine Dachkonstruktion mit gebogenen Leimholzbindern vor. Um im Sinne einer nachhaltigen Planung auch eventuelle andere Nutzungen zu ermöglichen, wird auf eine Unterspannung der Binder verzichtet.

Für einen zügigen Baufortschritt wurden so viele Bauteile wie möglich in Fertigteilbauweise vorgesehen.

Logistikzentrum Siemens Duisburg

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Die Fa. Siemens baut an ihrem Standort in Duisburg eine neue Logistikhalle mit separatem zweigeschossigem Bürotrakt (BGF 4.700 m²). Beide Gebäudeteile werden aus Gründen des Brandschutzes voll gesprinklert.

In der Logistikhalle fahren zwei 50 t Kräne mit einer Spurweite von 25 m. Aufgrund der kurzen Bauzeit von 12 Monaten wurde das ganze Tragwerk in Fertigteilbauweise konzipiert.

Eine weitere besondere Herausforderung stellt die „Green Building“ Zertifizierung des Gebäudes dar. Im Rahmen dieser Zertifizierung müssen die zulässigen Werte der EnEV um mindestens 25% unterschritten werden.

Euregio Conference Center Kleve

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Der Entwurf der Architekten sieht als Dachkonstruktion eine schiefe Ebene in der Form einer Elipse vor. Da die Nutzung des oberen Geschosses Innenstützen nicht zulässt, wird das primäre Dachtragwerk mit Stahlträgern errichtet. Um die Außenstützen so schlank wie möglich zu halten, werden diese nur vertikal belastet. Die Aussteifung des oberen Geschosses wird über horizontale Verbände in Dachebene erreicht. Diese leiten ihre Kräfte in das Stahlbetontreppenhaus ab.

Elefantenschuh Kleve

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Das ehemalige Fabrikgebäude der Elefantenschuh KG in Kleve soll einer neuen Nutzung zugeführt werden. Neben der Planung zusätzlicher vertikaler Erschließungen sieht der Entwurf der Architekten eine Öffnung des Gebäudes zur Hoffmannallee vor.

Der Abbruch des tragenden und darüber hinaus gebäudeaussteifenden Giebels stellt statisch eine große Herausforderung dar. Im Bauzustand werden zunächst alle Decken auf neuen Fundamenten abgefangen. Anschließend wird eine filigrane Stahlkonstruktion zur vertikalen Abtragung der Geschossdecken sowie horizontalen Aussteifung des Gebäudes eingebaut.

St.-Clemens-Hospital Geldern

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Das St.-Clemens-Hospital Geldern soll in vollem Betrieb an- und umgebaut werden. Dies stellt eine besondere Herausforderung an das ganze Planungsteam dar.

Der 5-geschossige, nichtunterkellerte Neubau wird aufgrund des schlechten Baugrundssetzungsarm über Pfähle gegründet. Der Anbau wird horizontal an den bestehenden Baukörper angeschlossen. Dies spart enorme Baukosten für eine autarke Aussteifung des Neubaus. Darüber hinaus werden alle Decken als Flachdecken vorgesehen, um die in Bezug auf die aufwendige Gebäudetechnik möglichst viele Freiheiten auch für künftige Umbauten zu haben.

SANDVIK Hauptverwaltung Düsseldorf

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Der schwedische Stahlkonzern errichtet an der Heerdter Landstraße seine neue Hauptverwaltung und eine Ausstellungshalle. Das Tragwerk des Gebäudes besteht im Wesentlichen aus Flachdecken auf Stahlbetonrundstützen. Ausgesteift wird das Gebäude durch Stahlbetonwandscheiben.

Eine besondere Herausforderung stellt die stützenlos geplante Eingangshalle dar. Die fehlenden Stützen werden über Wandartige Träger im 1.OG kompensiert.

Das gesamte Gebäude wird innovativ über Geothermie in Kombination mit Betonkernaktivierung geheizt. Durch eine sehr wirtschaftliche Tragwerksplanung gelingt es uns, die geschätzten Stahlmassen deutlich zu unterschreiten.

Logistikzentrum Moers

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In Moers entsteht ein Hochregallager mit einer Höhe von 35 m und einem umbauten Raum von 200.000 m³. Weiterhin entstehen eine 2-geschossige Kommissionierhalle, mehrere Stahlhallen sowie eine Elektrohängebahn.

Die 155 m lange, 60 bis 80 cm starke Bodenplatte des Hochregallagers wird ohne Fugen hergestellt. Dabei sind die geringen Toleranzen für die aufstehende Logistiktechnik zu berücksichtigen. Die Stahlkonstruktion des Regals bildet gleichzeitig das Tragwerk des Baukörpers.

Das Kommissioniergebäude sowie Teile der Elektrohängebahn werden komplett in Fertigteilbauweise konzipiert. Alle restlichen Hallen werden in Stahlbauweise errichtet.

Finanzamt & Polizei Geldern

Verfasst am von Tebartz Ingenieurbüro in Allgemein

Im Nierspark der Stadt Geldern entstehen für das Finanzamt und die Polizei zwei neue Verwaltungsgebäude.

Das Tragwerk des Finanzamts wird als reiner Stahlbetonskelettbau vorgesehen. Um im Sinne einer nachhaltigen Planung das Raumprogramm jederzeit den aktuellen Bedürfnissen anpassen zu können, werden sämtliche Decken als Flachdecken konzipiert. Diese lagern im Bereich der Flure lediglich auf einer Stützenreihe. Um die Konstruktion so wirtschaftlich wie möglich auszulegen, dimensionieren wir mehrere Versionen der Stützenanordnung und vergleichen die Kosten. Sämtliche Trennwände werden in kostengünstiger Ständerwerksbauweise errichtet. Die Aussteifung des fugenlosen Bauwerks wird über die Treppenhauskerne gewährleistet.

Bei der Polizei lagern die Decken auf den Flurwänden. Ansonsten ähnelt das Tragwerk dem des Finanzamts.

Beide Gebäude werden aufgrund des mäßigen Baugrunds über eine Rüttelstopfverdichtung gegründet. Bei dieser Art der Bodenverbesserung wird im Bereich der Fundamente und der Bodenplatte tragfähiges Erdreich in das bestehende gerüttelt. Um auch hier die wirtschaftlichste Lösung zu erarbeiten, untersuchen wir mehrere Gründungsvarianten und kommen über einen Kostenvergleich zur günstigsten Variante.

Wassermühle Moers

Verfasst am von Tebartz Ingenieurbüro in Allgemein

Das ursprüngliche Gebäude der heutigen Oberen Wassermühle war Teil einer Schleusenanlage, die in Friedenszeiten die Moerser Wallgräben trocken hielt. Erwähnt wurde die Mühle zum ersten Mal in der Karte „ Murs Comitatus“ 1591.

Das denkmalgeschützte Gebäude soll saniert und einer neuen Nutzung zugeführt werden. Zu diesem Zweck untersuchen wir alle tragenden Elemente der Mühle hinsichtlich der Standsicherheit und erarbeiten mit dem Planungsteam ein Sanierungskonzept zur Ertüchtigung der Holz- und Massivbauteile.

One Warrington Place Dublin

Verfasst am von Tebartz Ingenieurbüro in Allgemein

Das ca. 10 m auskragende Dach des hochmodernen Bürogebäudes in Dublin wird mit Bronze-Paneelen von unten verkleidet. Dies gilt in gleicher Art und Weise für die „Box“. Für die in Deutschland angefertigten Paneele stellen wir die Statische Berechnung nach British Standards auf und entwickeln sowohl mit der ausführenden Firma als auch den an der Planung Beteiligten die eigens für diesen Zweck entwickelte Befestigung an der primären Stahlkonstruktion.

Die Bauarbeiten wurden von uns vor Ort begleitet und abgenommen.